Artikel über den Fachtag mit Professor Radebold im Mannheimer Morgen

Im Mannheimer Morgen ist heute ein langer Artikel über den Fachtag zum Thema Kriegskinder am 22. Februar erschienen – Vielen Dank an alle von euch, die dafür gesorgt haben, daß der Tag hat stattfinden können und soviel Resonanz gefunden hat! Emmy Löffler und Jo (Hans Herbert Kessel-Ander), die Herr Ofenloch für diesen Artikel interviewt hatte, sind Seniorenbegleiter/innen aus dem ersten Jahrgang 2011.

Dem eigenen Leid nachgespürt

Seniorenbegleiterinnen in der Öffentlichkeit

Zwei Seniorenbegleiterinnen waren jetzt im Wochenblatt bzw. im Evangelischen Kirchenboten. Auf dem Foto im Wochenblatt-Artikel über die Villa Malta ist rechts Karin Schmidt zu sehen, die den Kurs 2013 absolvierte. Auf dem Foto im Kirchenboten-Artikel ist links Yvonne Schall vom ersten Kurs aus dem Jahr 2011 zu sehen.

Villa Malta – Wochenblatt vom 19.2.2014
Kinderhüten als Vitaminspritze – Ev. Kirchenbote vom 23.2.2014

 

 

Pflegebedürftigkeit mal richtig definiert

„Pflegebedürftig sind Menschen, bei denen gesundheitliche Einbußen, Belastungen und Anforderungen nicht mehr mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen bewältigt werden können […]. Dabei wird Pflegebedürftigkeit nicht als Merkmal einer Person verstanden. Das, was ein auf Pflege angewiesener Mensch braucht und will, muss mit ihm ausgehandelt werden. Es geht um die Bedürfnisse der zu Pflegenden, die im Mittelpunkt zu stehen haben. Es geht um die Interaktion zwischen Pflegenden und Gepflegten und auch darum, mit Hilfe der Pflege Gesundheit zu fördern und das Selbstpflegevermögen wiederherzustellen. Dieses pflegewissenschaftliche Verständnis von Pflege und Pflegebedürftigkeit sieht den ganzen Menschen, auch in seinen sozialen Bezügen und Werten. Es kann sich aber kaum emanzipieren vom engen, sozialrechtlich vorgegebenen Pflegebedürftigkeitskonzept, weil die Finanzierung der Leistungen – etwa von ambulanten Pflegediensten – streng an den defizitorientierten Pflegebedürftigkeitsbegriff gekoppelt ist.“

(aus: Thomas Klie: Wen kümmern die Alten? Auf dem Weg in eine sorgende Gesellschaft. München 2014, S. 34)